PIEL FRIEDRICH, Peter Paul Rubens, 2021 Drucken

 

PIEL, FRIEDRICH

Peter Paul Rubens invenit et pinxit

Bacchus Palatinus

Ein Spätwerk aus dem Besitz des Kurfürsten

Johann Wilhelm II. von Pfalz-Neuburg

156 Seiten, 98 Abbildungen, davon viele farbig. 29,5 x 21,5. Broschur

Falkenberg 2021

ISBN 978-3-88219-436-4

EUR 48,00

 

Das hier erstmals umfassend veröffentlichte Gemälde ist in authentischen Schriftquellen als das dokumentiert, das von Johann Wilhelm vor 1716 für seine Sammlung erworben wurde und als „Silenus enyvré et deux Satyres, peints par Rubens“ zum Bestand der Cabinets Electoraux Düsseldorf und Mannheim gehörte. Nach dem Tod Karl Theodors (1799) kam es auf dem Erbweg nach München und gelangte im Jahr 1851 bei der ominösen Schleißheimer Versteigerung, bei der fast eintausend Gemälde der Staatsgalerie zu Spottpreisen verschleudert wurden, in Privatbesitz.

Als zitierfähiger Eigenname für das Gemälde schien „Bacchus Palatinus“ geeignet, da im Sujet der Bildtafel nicht ein Silène enyvré, sondern ein Bacchus ravis zentral ist, dieser Name zudem die historische Identität des Kabinettstücks impliziert und Verwechslungen mit thematisch verwandten Gemälden ausschließt.

 

Friedrich Piel (1931-2016) war bis 1989 Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, bis 1999 Ordinarius für Kunstgeschichte an der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Piel